Lüdinghausen 2011

Lüdinghausen oder Herxheim, das ist als Bahnsportfan an Himmelfahrt immer die Frage. Ich habe mich wegen der Entfernung für Lüdinghausen entschieden. Schon zu Trainingsbeginn um Halb Zehn schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel und das sollte sich auch den ganzen Tag nicht ändern. Obwohl man schon Wochen vorher damit begonnen hatte Wasser auf die Bahn zu bringen, und auch am Renntag damit fortfuhr war die Staubentwicklung fast nicht in den Griff zu kriegen. Aus dem Innenfeld geht es ja noch so einigermaßen aber von außen war teilweise nur der erste Fahrer zu sehen danach konnte man nur noch raten wer da fuhr. Da der Boden so trocken war nahm er auch kein Wasser auf was dann nur noch zu einer rutschigen Masse auf der Oberfläche führte. Matze Stucke nahm seinen Job als Rennleiter aber sehr genau und inspizierte nach jedem Wasserwageneinsatz erstmal die Bahn. Wenn die Bahn zu rutschig war gab es immer erstmal eine kleine Pause bevor es weiterging.

Als Neuerung gab es eine Fahrervorstellung wie in der Moto-Gp. Alle Fahrer hatten ein Grid Girl mit Schirm und wurden vom Sprecher einzeln vorgestellt.

Bei der I-Lizenz Solo waren alle auf den Engländer David Howe gespannt, der sein Debüt auf der Bahn in Lüdinghausen gab. Im Training schon sehr schnell unterwegs musste er in seinem zweiten Vorlauf leider zu Boden und sich danach vom Rennen abmelden. Der Man des Tages auf der Bahn war aber Jörg Tebbe der alle seine Läufe gewann. Da es so gut lief verzichtete er auf den Einsatz im Bahnrekordlauf den Bernd Diener mit 126,60km/h vor Dirk Fabriek und Mark Stiekema für sich entscheiden konnte. Die beste Show bot aber wieder einmal Hülse auch wenn es von den Punkten her nur zu einem achten Platz reichte. Im vierten Vorlauf musste er in der Südkurve zu Boden fuhr aber dem Feld hinterher und nutzte seinen letzten Platz um auf den Geraden seine Wheeles zu zeigen.

Hülses Kurve

Hülses Kurve

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Gespannen dominierten erwartungsgemäß William Matthijsen mit Nathalie im Beiwagen. Joshua Goodwin zerlegte im Training schon sein Getriebe bekam aber von William ein Getriebe ausgeliehen konnte aber an diesem Tag keine rechte Leistung zeigen und wurde mit zwei Punkten letzter. Auf den zweiten Platz kam Mark Detz mit Beifahrerin Bonita van Dijk und auf den dritten Platz Stefan und Sebastian Steigerwald. Die beiden Neueinsteiger in der I-Lizenz Stefan Radtke mit Christoph Schwaß und Maik Domscheit mit Kristoffer Loch schlugen sich ganz achtbar und kämpften meistens gegeneinander um die Punkte.

Warten am Start. Oldenziel und Lamek

Warten am Start. Oldenziel und Lamek

In der B-Lizenz Gruppe warteten alle auf den Zweikampf zwischen Tom Lamek und Keijo Bünning. Keijo verpatzte leider seinen dritten Lauf was ihn am Ende nur den vierten Platz einbrachte. Tom schrieb in seinen ersten zwei Läufen nur magere 2 Punkte und hatte das Rennen eigentlich schon abgeschrieben. Im dritten und vierten Lauf brachte er aber zwei Laufsiege ins Ziel, was am Ende Platz 2 auf dem Treppchen bedeuteten. Platz eins ging aber an Randy Oldenziel der überlegen 17 Punkte auf seinem Konto hatte. Der dritte Platz ging dann auch noch an die Niederlande für Raymon Woortmann.

 

Ingo Lange


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