Master of Speedway

Bei super Sommerwetter sollte in Moorwinkelsdamm wieder einmal der „Master of Speedway“ gekrönt werden. Die Zuschauerkulisse war ganz ordentlich, aber es gab auch schon bessere Zeiten mit mehr Zuschauern, vielleicht liegt es aber auch am Eintrittspreis von 15,-Euro. Letztendlich ist es nur ein Rechenbeispiel was jeder Veranstalter zu bewältigen hat 2000 Zuschauer mit 15,-Euro oder nehme ich 10,-Euro und dann kommen 1000 Zuschauer mehr, keiner weiß es.

Leider gab es im Vorfeld wohl einige Absagen und auch ein unentschuldigtes Fehlen von Ben Barker dem letztjährigen Sieger musste irgendwie ausgeglichen werden. So wurde das Feld mit Jörg Tebbe und Thomas Sörensen aus der Gruppe B aufgefüllt. Jörg Tebbe schlug sich ganz achtbar bei den Profis, aber Sörensen war ein Totalausfall. Für mich war Ludvig Lindgren der unterhaltsamste Fahrer des Abends auch wenn er keinen Lauf gewinnen konnte. In jedem Lauf gab er sich bis zur Ziellinie nicht mit seinem Platz zufrieden, und suchte immer einen Weg um an seinen Gegnern vorbei zu kommen. Zbigniew Suchecki war aber an diesem Abend nicht zu schlagen und gewann alle seine Vorläufe sein Halbfinale und das Finale und wurde damit verdient neuer „Master of Speedway“.

Der Endlauf war mal wieder der Höhepunkt des Abends denn mit 6 Fahrern über 6 Runden ist jedenfalls ordentlich was los auf der Bahn. Von mir aus können alle Läufe mit 6 Fahrern gefahren werden.

Im seinem dritten Vorlauf gab es dann einen kleinen Zwischenfall als Feryan von einem Roten Licht einer Kamera irritiert wurde, und daraufhin zu machte. Anstatt aber weiter zu fahren rolle er um die Bahn, wild gestikulierend und hielt dann auch noch bei dem Fotografen an, um den vermeintlichen Störenfried zurechtzuweisen. In der Gruppe B fuhren also 4 Holländer gegen 2 Deutsche, denn Tebbe wurde durch Rozenberg ersetz, und Sörensen durch Eijbergen. Was ein Glück das Holland nicht so weit weg ist, und die Jungs immer bereit sind einzuspringen. Aber bei allen Fahrern konnte man den Unterschied zu A Gruppe doch deutlich sehen, es ging längst nicht so schnell ums Oval. Oder lag es daran das die B Gruppe und die B Lizenz immer nach dem Bahndienst raus mussten, und auf der schönen nassen Bahn versuchten die Runden hinzukriegen. Am Ende gab es aber ein rein Holländisches Podest mit Rozenberg, Swart und Eijbergen. In der B-Lizenz gab es leider im zweiten Lauf einen Überschlag kurz nach dem Start von Sascha Stumpe der daraufhin nicht mehr antreten konnte.

Im letzten Vorlauf traten damit nur drei Fahrer an aber nachdem Kai Dorenkamp und Burkhard Zoschke disqualifiziert wurden, gab es das spannendste Rennen für die verdutzten Zuschauer. Keijo Bünning musste alleine die vier Runden absolvieren was bei den Zuschauern nur mit Kopfschütteln quittiert wurde. Wer hat sich nur diese Regelung ausgedacht.

Hoffentlich hat der MSC im nächsten Jahr mehr Glück mit der Fahrerauswahl und findet ein besser zusammen passendes Feld wie dieses Jahr.


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