Schwarme 2012

Das Fahrerfeld versprach ja schon im Vorfeld spannende Rennen hatte man doch 6 GP Fahrer in der Soloklasse verpflichten können.

Das Fahrerfeld der Gespanne war aber wohl eins der Besten was es bei einem offenen Rennen zu sehen geben wird.

Jannik de Jong bei seinem Bahnrekord

Das Rennen wurde eröffnet mit dem Lauf zum Bahnrekord der ja von Bernd Diener gehalten wird. Gebrochen wurde der alte Bahnrekord nicht, aber es gab 2 Fahrer die auf die Hunderstel Sekunde die gleiche Rundenzeit fuhren. Es war Bernd Diener und Jannik de Jong mit einem Durchschnitt von 117,98 Km/h. Als Jannik dann vom Sprecher gefragt wurde ob er das auch so gesehen hat antwortet er nur „Ich meine das ich schneller gewesen bin“ womit er natürlich die Lacher auf seiner Seite hatte.

Weiter ging es mit dem Lauf zur Norddeutschen Bahnmeisterschaft und da zeigte Stefan Katt das der Tagessieg heute nur über ihn gehen wird.

Für Theo Pijper der in England fahren musste wurde Peppi Rudolph verpflichtet, der kam aber überhaupt nicht zurecht und konnte nicht einen Punkt einfahren, somit blieb nur der letzte Platz im Fahrerfeld. Der Aufsteiger aus der B-Lizenz Keijo Bünning schlug sich ganz achtbar in diesem starken Feld für einen Punkt reichte es leider nicht aber man sollte in der ersten Saison auch nicht zuviel erwarten. Matthias Kröger fing den Tag ganz stark an mit zwei Laufsiegen baute dann aber immer mehr ab und wurde am Ende des Tages vierter der Gesamtwertung. Bernd Diener zeigte eine ausgeglichen Leistung was im Endergebnis für den dritten Platz genügte. Der angriffslustigste Fahrer war aber Jannik de Jong der in jedem seiner Läufe Überholvorgänge startete und einmal auch Stefan Katt auf den zweiten Platz verweisen konnte. Das Maß aller Dinge war aber an diesem Tag Stefan Katt der mit zwei zweiten Plätzen und drei Laufsiegen verdient Tagessieger wurde.

Tommy Kunert / William Matthijsen

Stephan Katt

In der Seitenwagen Klasse waren alle gespannt auf das Duell Tommy Kunert gegen William Matthijsen. Tommy Kunert machte aber die Technik einen Strich durch die Rechnung und so konnte er nur einen Lauf zu Ende fahren aber dort zeigte er sein Können als er sich von Platz vier auf Platz eins vorkämpfte. William Matthijsen gewann zwar das Rennen vor Sven Holstein und Oliver Wehrle, aber die Überlegenheit der letzten Jahre war nicht mehr so vorhanden. In beiden Läufen die er gegen Sven Holstein antreten musste unterlag er, obwohl William das Rennen jedes Mal angeführt hatte.

In der B-Solo Klasse gab es nach dem Training mehrer Favoriten auszumachen. Zum einen war es Tom Lamek aber auch Andre Majewski, Raymon Woortmann, Bernd Dinklage, Sven Mannott und Ramon Stanek waren sehr schnell unterwegs. Andre Majewskis Motor hatte aber das Training nicht überlebt, und mangels Reservemotor konnte er nach dem Training schon wieder einpacken. Ramon Stanek der Wiedereinsteiger der nach 3 Jahren Pause wieder in der B-Lizenz an den Start geht, hatte sich das Ganze wohl auch einfacher vorgestellt, aber die anderen Jungs haben sich auch weiterentwickelt was man auch an den Rundenzeiten sehen konnte. Im Schnitt war die Rundenzeit der B-Lizenz nur ca. 3 km/h langsamer als die der A-Lizenz.

In den Vorläufen waren Tom Lamek und Raymon Woortmann nicht zu schlagen, beide gewannen alle ihre Vorläufe und hatten damit 15Punkte auf ihrem Konto. Folgen konnten nur Bernd Dinklage mit 12Punkten, Ramon Stanek mit 10Punkten und Sven Mannott mit 9Punkten. Jens Benneker war auch gut unterwegs, wurde aber in seinem dritten Vorlauf wegen verlassen der Bahn disqualifiziert. So sollte also der Endlauf die Entscheidung bringen. Vom Start weg führte gleich wieder Tom Lamek gefolgt von Raymon Woortman, Ramon Stanek und Bernd Dinklage. Leider vielen alle drei durch technischen Defekt aus, sodass Tom Lamek mit Maximum den Tagessieg nach Hause fuhr. Auf den zweiten Platz kam Raymon Woortman und auf den dritten Platz kam Bernd Dinklage.

Tom Lamek

 

Die Veranstaltung als solches kann man nur als gelungen bezeichnen, sehr zügiger Ablauf und auch der Bahndienst machte einen guten Job was man auch bei den Rennen sehen konnte, denn es nicht einen Sturz zu vermelden. Ulrich Ehlert als Sprecher konnte auch Überzeugen, nur schade das trotz dem Guten Fahrerfeld nicht mehr Gäste den Weg nach Schwarme gefunden haben, die haben auf jeden Fall spannende Läufe verpasst.

 

Ingo Lange


2 Kommentare

  1. Torsten Schlimm

    Hallo Ingo dein Bericht ist super. Zur Info Andreas Kielkämper hat sich bei seinem Überschlag einen Rückenwirbel angebrochen und schwere Rippenprellungen. Angesichts der Tatsache das er am Streckenrand lag und sich nicht mehr bewegte, kann ich nicht nachvollziehen, das das Rennen nicht abgerochen wurde. Für mich ist das unterlassene Hilfeleistung. Ich kann nur hoffen,das das eine einmalige Sache bleibt. Sonst könnte man denken das den Verantwortlichen die Gesundheit der Fahrer scheißegal ist. Mfg. Toschi

    • Hallo Torsten,
      ich glaube nicht das den Verantwortlichen die Gesundheit der Fahrer egal ist. Versetzt dich doch aber mal in deren Situation. Da stürtzt ein Fahrer am Start und bewegt sich selber ins Innenfeld. Warum sollte der Schiedsrichter den Lauf abbrechen, die Bahn war ja frei. Wenn sie gewußt hätten das die Verletzung so schwer ist, hätten sie den Lauf garantiert abgebrochen.

      Ich wünsche Andreas auf jeden Fall erstmal Gute Besserung.

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