Lüdinghausen 2013

Der Wettergott meinte es gut mit den Menschen in Lüdinghausen. Im Training war es noch kalt und auch ein Regenschauer im Training mußte man überstehen, aber pünktlich zur Mittagszeit zeigte sich die Sonne und es wurde doch noch ein schöner Renntag. Der Bahn tat der Regen in der Nacht vor dem Rennen nicht wirklich gut und so hatten die Fahrer doch mit einer ziemlich weichen Piste zu kämpfen.

Bis auf drei Stürze in der B-Lizenz haben sich aber alle Fahrer auf die Bahnverhältnisse optimal eingestellt. Im Training stürzte Andre Majewsky und mußte ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht werden, damit war sein Rennen schon nach dem Training beendet. Jens Buchberger stürzte im ersten Lauf, er fuhr außen neben Marcel Sebastian der immer weiter nach außen kam und so ging Jens irgendwann die Bahn aus und er krachte in die Airfence. Nach einem kurzen Check auf der Bahn von den Sanitätern wurde er aber von Albert Raesfeld mit dem Roller wieder zum Start gebracht. Marcel Sebastian der erst sein zweites Langbahnrennen fuhr erwischte es dann in seinem dritten Vorlauf, als er in der Zielkurve zu Sturz kam und darauf hin auch die Reise ins Krankenhaus antreten mußte. Der Überflieger in der B-Lizenz war aber Tom Lamek, der in seiner spektakulären Fahrweise sofort zu erkennen ist. Der einzige der mit Tom mithalten konnte war Jens Buchberger gefolgt von Jens Benneker der nach sehr guten Kämpfen den dritten Platz belegen konnte.

In der I-Lizenz konnte Hülse leider nicht an seinem Heimrennen teilnehmen und wurde von Manfred Knappe würdevoll vertreten. Mark Stiekema fuhr schon in seinem ersten Heat der Konkurenz hinterher, und nach seinem zweiten Heat mußte er von seinen Helfern gestützt werden um nich zusammen zu brechen. Er meldete sich von den weiteren Rennen ab und sagte das es wohl doch zu früh war nach seinem Sturz in Holland. Dirk Fabriek war der Pechvogel des Tages denn in vier Läufen hatte er drei Ausfälle zu beklagen. Martin Smolinski war gekommen um zu siegen und das tat er dann auch. Einzig Enrico Janoschka konnte Smoli folgen und im Endlauf über vier Runden versuchte er in jeder Kurve Smoli anzugreifen. Smolinski fuhr aber immer die ideale Linie und so konnte Janoschka immer nur außen probieren anzugreifen, der Weg war aber einfach zu weit. Josef Franc war auch sehr gut unterwegs und hatte bis zum Finale nur 2 Punkte Rückstand auf Smoli, aber zum Endlauf bekam er einfach sein Motorrad nicht ans Laufen. Damit war der Weg frei für Bernd Diener der sich den dritten Platz sichern konnte. Beim Angriff auf den Bahnrekord zeigte Bernd Diener was Jahrelange Erfahrung in Lüdinghausen ausmacht er war doch glatt 2 km/h schneller als Smolinki.

Bei dem Gespannen siegte William Matthijsen vor Marc Detz und Sven Holstein, also ein rein Niederländisches Podest. Oliver Wehrle der nach den Vorläufen noch gut dabei war, mußte im Endlauf mit einem technischen Defekt aufgeben, so blieb leider nur der vierte Platz. Maik Domscheit ereilte wieder einmal bei seinem Heimrennen der Defektteufel. Erst löste sich eine Schraube und die wurde mit durch den Zahnriemen gedreht was natürlich einen Zahnriemriss nach sich zog. Im zweiten Vorlauf zerlegte es dann den ganzen Kupplungskorb und so war an einer weiteren Teilnahme nicht mehr zu denken. Bei uns sagt man dreimal ist Oldenburger Recht, also muß es im nächsten Jahr doch mal klappen.

 

Ingo Lange

 


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